Faschingsfreunde erbitten den kirchlichen Segen

Nachdem die Faschingsfreunde Affaltern e.V. im letzten Jahr "Alice im Wunderland" besuchten, machen sie dieses Jahr bei den "Apfeltracher Asiaten" halt. Mit prächtigen Gewändern und einer grandios modellierten Filmfigur auf ihrem diesjährigen Faschingswagen strahlten die 45 aktiven Faschingsfreunde bei der Präsentation ihres Wagens vor der zahlreich erschienen Dorfbevölkerung mit dem wolkenlos-blauen Himmel am Samstag bei Krapfen und Kaffee um die Wette. An Kirchenpfleger Richard Biele wurde die Einnahmen der Faschingsfreunde aus den Nikolausbesuchen für das örtliche Caritaskonto vom Vereinsvorstand Christoph Eggos übergeben.


Gut 800 Arbeitsstunden seit Anfang Dezember stecken in dem Gemeinschaftswerk, das auch Affalterns Pater Jan  Wójcik und Diakon Jürgen Brummer sichtlich beeindruckte. Beide nahmen auf Wunsch der Faschingsfreunde die traditionelle Wagensegnung vor. Pater Jan nahm Faschingsfreundechef Christov Eggos im Gegenzug das Versprechen ab, dass die Faschingsfreunde am Faschingssonntag wieder maskiert im Gottesdienst in St. Sebastian in Affaltern teilnehmen. Dies konnte Eggos getrost zusichern, da bereits seit den ersten Wagen diese Tradition in Affaltern Bestand hat. Pater Jan betonte, dass es wichtig und richtig sei, vor dem Fasten nochmals seiner ganzen Freude Ausdruck zu verleihen. Alles habe seine Zeit, der Fasching und das Fasten. Auch Biberbachs 2. Bürgermeister Klaus Gerstmayr wünschte den Affalternern tolle Tage und war sich sicher, dass dieser Affalterner Faschingswagen wiederum eine hervorragende Repräsentation der Gemeinde Biberbach bei den Umzügen in Dillingen, Welden, Zusmarshausen, Ettringen und Gablingen sein wird. Wann auch immer die Ortsvereine zu gemeinschaftlichen Aktionen gerufen werden, lässt sich auch die Faschingsjugend nicht lange bitten: So engagierten sie sich beim Albanifest zugunsten der Kirchenrenovierung, beim Bischofsbesuch, bei ihrer alljährlichen Nikolausaktion. Sie verstehen es, die Kirche im Dorf zu lassen und sind aus dem Affalterner Dorfleben nicht mehr wegzudenken


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